Freitag, 15. März 2019

Blumen für die Kunst

von Grietje van der Veen

Nun schon zum sechsten Mal fand im Aargauer Kunsthaus die einwöchige Ausstellung "Blumen für die Kunst" statt. Von Jahr zu Jahr locken die kunstvollen Blumenarrangements zu ausgewählten Kunstwerken mehr Besucher an.

In dieser Ausstellung  werden "herausragende Schweizer Meisterfloristinnen und -floristen sowie Jungtalente eingeladen, Kunstwerke mit ihren floralen Kreationen zu interpretieren. Bespielt werden ausgewählte historische sowie zeitgenössische Werke aus der Sammlung des Aargauer Kunsthauses." (Zitat Website des Aargauer Kunsthauses)

Man durfte zwar fotografieren (ohne Blitz), aber es war nicht einfach in der Menschenmenge Bilder zu schiessen, ohne dass Besucher plötzlich vor die Linse  sprangen. Aber es ist mir trotzdem ziemlich gut gelungen. Geduld bringt eben Rosen!

Spezieller Gast war Dr. Solomon Leong aus Hong Kong. Leider konnte sein florales Arrangement nicht an der Vernissage gezeigt werden, weil er auf seiner Reise nach Aarau irgendwo feststeckte. Er konnte sein Kunstwerk erst am nächsten Tag kreieren.

Aber sonst war viel los: Führungen, Talks, Workshops ohne Ende.

Ich lasse die Bilder für sich sprechen.
Die Bildunterschrifte benennen zuerst die Kunstwerke, gefolgt von den Daten zu den floralen Interpretationen (FI).
Ferdinand Hodler, Der Mäher, // FI: Rémy Jaggi, Trélix


Balthasar Burkhard, Les Jambes / /FI: Marcus Forster. Winterthur

Les Jambes, Detail

Silvie  und Chérif Defraoui, Hémisphère // FI Peter Schwitter, Buochs
 
Christine Streuli, Ohne Titel // FI: Sonja Egli, Schwyz

Walter Clénin, Portrait des Malers Traugott Senn // FI: Larissa Kopp, Sursee

Detail der FI von Larissa Kopp

Karl Otto Hügin, Im Kaffee // FI: Peter Hintermann, Zürich

Varlin, Der Friedensapostel Max Daetwyler // FI: Katrin Keller Appenzell

Didier Rittener, Les Pommiers ou indécente forêt //FI: Franziska Bürgi Rey, Kreuzlingen

Marcia Hafif, Black Painting VIII: Ultramarine Blue and Burnt Umber // FI: Christoph Klein, Zürich

Markus Döbeli, Ohne Titel // FI: Luzia Blessner, Bronschhofen

FI: Luzia Blessner, Detail

Markus Raetz, Portrait von Monika // FI: Dr. phil. Solomon Leong, Hong Kong
 
Leo Leuppi, Renversement // FI: Angela Kaspar, Olten
Andreas Christen, Ohne Titel // FI: Simone Serra-Helbling, Gommiswald

Das gleiche Arrangement wie oben mit einem besseren Blick auf das Kunstwerk..

Cuno Amiet, Frauenportrait (Annel) // FI: Gianna Stefanini, Zürich
Wenn Sie das jetzt lesen, ist die Ausstellung schon zu Ende. Aber vielleicht ein Tipp fürs nächste Jahr?

Mittwoch, 13. März 2019

Freitag, 8. März 2019

Simone Pheulpin

von Bea Bernasconi

Fotos freundlicherweise von der Künstlerin zur Verfügung gestellt. Ich danke für diese Grosszügigkeit!

Ich möchte euch heute eine französische Textilskulpteurin vorstellen: Simone Pheulpin. 
Auf sie bin ich in der Ausstellung in Villa Datris gestoßen, die ich im Herbst letzten Jahres mit Grietje van der Veen besucht habe. 



Simone Pheulpin

Simone Pheulpin ist 1941 in Nancy geboren.
Als Kind hat Simone Pheulpin ihre Ferien in La Bresse in den Vogesen im Osten Frankreichs verbracht, wo sie heute noch jeden Sommer im Familienhaus residiert.  Hier ist sie das erste Mal mit textilem in Kontakt gekommen, beim Spielen in einer Fabrik der dortigen Textilindustrie.
Als Studentin bewarb sie sich an der „Ecole des Beaux-Arts“, aber in den sechziger Jahren wurde es eher schlecht wahrgenommen, wenn ein Mädchen diese Kurse besuchen wollte und so wurde ihr die Aufnahme an die Kunstakademie verweigert. 


Anfractuosité VI

Ensemble II


Simone Pheulpin befasst sich seit mehr als 40 Jahren mit Textilem. Jahrelang hat Simone Pheulpin Szenen und Dekorationen reliefartig in Patchwork Technik realisiert, dazu kamen Kissen und Puppen. Dank eines Abkommens mit einem Möbelgeschäft verkaufte sie Ihre Arbeiten recht gut. Aber eines Tages hatte sie plötzlich genug, hatte keine Lust mehr auf farbige Stoffe und wollte auch nicht mehr nähen. Es war Zeit sich Ihrem alten Traum, der Kunst zuzuwenden.
Aber der Stoff hat sie nicht losgelassen, vielleicht war es während dem Aufräumen, dass ihr ein Stück Baumwolle in die Hände geriet, dieses längs faltete und anfing es in eine Rolle zu verarbeiten. Der Anfang war gemacht.


Eclosion XXL

Was diese Künstlerin mit Baumwollstreifen einer traditionsreichen vogesischen Textilfabrik, Stecknadeln und einer Unmenge Geduld herstellt ist meiner Ansicht nach schlichtweg fantastisch!


Décade détail

Décade

Simone Pheulpin ist seit einigen Jahren eine anerkannte Textil Künstlerin, die an biennalen und anderen renommierten Ausstellungen in der ganzen Welt vorzufinden ist.
Ihre mysteriösen und wunderschönen Arbeiten aus gefalteter ungebleichter natürlicher Baumwolle sehen aus wie Mineralien, oder haben Ähnlichkeit mit der Pflanzenwelt und reflektieren die Natur. Es ist schwierig unsensibel zu bleiben vor diesen Werken.


Mit unendlicher Geduld faltet und rollt Simone Pheulpin Baumwollbänder, die nicht etwa genäht werden, sondern einfach mit Stecknadeln, dem Auge unsichtbar, fixiert werden um so die Struktur des Werkes langsam aufzubauen.

Hier ist ein sehr interessantes Video wo man auch ein wenig von der Technik sieht mit welcher Simone Pheulpin arbeitet.


Croissance I

Croissence III 
Ich hatte in der Villa Datris die Gelegenheit einige Detailaufnahmen zu machen von Croissence I


Detail Croissence I

Detail Croissence I

Detail Croissence I

Frau Pheulpin hat 2018 den Ehrenpreis der Stiftung Loewe erhalten, 2017 war sie Preisträgerin des Grand Prix de la Création de la Ville de Paris, 2015 erhielt sie den Preis „Le createur“ der Stiftung Ateliers d’Art de France und im Jahr 2000 erhielt sie die Goldmedaille an der internationalen Handwerksmesse in München. 
Ihre Werke werden in internationalen Museen ausgestellt (Musée Jean-Lurçat d’Angers, Musée des Tissus et des Arts décoratifs in Lyon, Savaria Museum, Ungarn, Textilgesellschaft Hinaya, in Kyoto, Japan) und in renommierten Kunst Sammlungen präsent (Victoria Albert Museum London, Artinstitute Chicago)…… und man wollte sie nicht an der Kunstakademie aufnehmen !


Anfranctuosité V
Hier finden sie ein Gratisbuch über die Arbeit von Simone Pheulpin 

Für noch mehr Informationen und Bilder:

http://simonepheulpin.fr/
https://www.instagram.com/simonepheulpin/
https://fr-fr.facebook.com/simonepheulpin/

Dienstag, 5. März 2019

Teximus 3 Jury

Wir freuen uns, dass wir für Teximus 3 eine hochkarätige Jury präsentieren dürfen

Selina Baumann, Master of Fine Arts, Fachbereich Bildhauerei.

Giselle Eberhard Cotton, Direktorin Stiftung Toms Pauli in Lausanne 

Andreas Hofer, Künstler und Dozent für Gestaltung an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und am Studiengang Architektur der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).

Christine Läubli, Textilgestalterin EFZ, Installationen und Objekte,

Sigrid Wick
Vermittlerin Kunst und Design in der Erwachsenenbildung, Spezialisierung Textil.

Freitag, 1. März 2019

Pascale Goldenberg (Hg.): Keep Your Eye on the Planet


Von Christine Läubli
Fotos: Maro Verlag

Maro Verlag 2018, 192 Seiten, 16,2 x 16,2 cm, mit 300 farbigen Abbildungen, gebunden, CHF 28.90, Euro 22
in Deutsch, Englisch, Französisch
ISBN 978-3-87512-555-9





Unser Auge vermittelt uns die Schönheiten der Welt – allerdings auch deren Kehrseite – und ist ein faszinierendes, äusserst kostbares Organ. Als symbolisches Motiv ist es wohl allen Menschen auf Erden vertraut. Schon in alter Zeit war es die Verbindung zur Götterwelt; zum Beispiel sind der ägyptische Sonnengott Re, der griechische Helios oder Panoptes (Alles-Seher) und die christliche Dreifaltigkeit durch das Auge symbolisiert. In vielen Kulturen bewahrt ein Amulett-Auge vor dem bösen Blick oder hat sogar heilende Kräfte: Im Orient schützen sogenannte Nazar-Perlen neugeborene Kinder, Autofahrer, Eingänge in Gebäude.

An solche Zusammenhänge erinnern auch die gestickten Augen in diesem Buch. Vor allem stehen sie aber für eine bewusstes Beobachten, Wahrnehmen und Behüten unseres Planeten. «Keep Your Eye on the Planet» könnte mit «Hüte den Planeten wie deinen Augapfel!» übersetzt werden.

Augenmotive, gestickt von Zarifa und Nadjiba

Seit 2002 verwirklicht die Deutsch-Afghanische Initiative (DAI e. V.) Schulprojekte in Afghanistan. In diesem Zusammenhang besteht seit 2004 das Stickprojekt «Guldusi», das die Frauen dazu anregte, die traditionelle und während der Kriegsjahre verloren gegangene Technik der Stickerei wieder aufzugreifen. Heute ermöglicht das Programm rund 200 Frauen in drei Dörfern ein Einkommen. Jede Stickerin gestaltet im Quartal nach Vereinbarung eine bestimmte Anzahl von Arbeiten. Die kleinen Tücher werden in Europa einzeln oder in Serien zum Verkauf angeboten: https://www.guldusi.com/stickprojekte.html

Marie-Christine Hourdebaigt (F): Metamorphose, the Coral Reef
Dolores Alarçon (F): Love your Planet

Bei uns dienen die afghanischen Stickereien gern als «Keimlinge»: Die DAI schreibt Immer wieder Wettbewerbe aus, welche nicht nur ein Thema vorgeben, sondern auch die Aufgabe beinhalten, im eigenen Werk afghanische Stickereien zu integrieren. Vom jüngsten dieser Wettbewerbe handelt dieses Buch. Die Wanderausstellung «Keep Your Eye on the Planet» wurde im September 2018 in Sainte Marie-aux-Mines in Frankreich eröffnet. Eine Jury hatte dafür 45 Arbeiten europäischer Künstlerinnen ausgewählt. Allen gemeinsam ist das Format 60 x 60 cm und die Integration von einem oder mehreren gestickten Augen aus Afghanistan.


Cas Holmes (UK): Wood's Bruised Heart
Irene Reinhardt (D): Hungergürtel

Das Buch zeigt von jeder Wettbewerbsarbeit eine Gesamt- und eine Detailaufnahme. Die meisten Künstlerinnen bedienten sich der Technik des Quiltens. Trotzdem findet man ganz unterschiedliche gestalterische Sprachen. Viele aussagekräftige Werke sensibilisieren für die Schönheiten der Welt, aber auch für die Verantwortlichkeit, die wir tragen.
Ausser den jurierten Arbeiten enthält das Buch auch
zahlreiche Geschichten aus Afghanistan sowie Gedichte und Sprichwörter aus dem persischen Raum. Zusätzlich werden partizipative Initiativen der Künstlerinnen Astrid J. Eichin und Elisabeth Masé vorgestellt sowie das Projekt »Peace of Paper« aus München, die alle Sinn und Esprit des Wettbewerbthemas teilen.

Phuong Coulot (F): The Freedom Dreamers

Das Galeriebuch «Keep Your Eye on the Planet» ist wie ein Blumenstrauss mit einer reichen Fülle an Blüten. Da ein Inhaltsverzeichnis fehlt und auch keine Struktur zu erkennen ist, überlässt man sich am besten einfach im Zufallsprinzip den bunten textilen Welten aus Afghanistan und Europa, lässt sich von den poetischen, besinnlichen oder narrativen Arbeiten überraschen, berühren und zum Nachdenken anregen.


Claire Grosfilley (F): Voir à travers

Die Herausgeberin des Buches Pascale Goldberg leitet seit 2004 das Stickprogramm Guldusi. Die Jurierung der Ausstellung besorgten Elsbeth Nusser-Lampe (D), Gabi Mett (D) und Hilde van Schaardenburg (NL).
Alle Bilder stammen aus dem Buch und werden hier mit freundlicher Genehmigung des Verlags veröffentlicht.

Irina Hundt (D): Corporate Social Responsibility

https://www.guldusi.com/shop/buecher.html
https://www.galeriebuch.de/galeriebuecher/keep-your-eye-on-the-planet/

Freitag, 22. Februar 2019

SCHRIFTlich - Bild - Kalligrafie - Zeichen

von Grietje van der Veen

Jedem, der sich für Schrift als künstlerisches Element interessiert, möchte ich die Ausstellung "SCHIFTlich - Bild - Kalligrafie" im Dreiländereckmuseum in Lörrach (D) ans Herz legen. Dort stellen sich vier KünstlerInnen vor, die jede/r für sich eine eigene "Schriftsprache" entwickelt hat. Text und Buchstaben werden verschiedenartig interpretiert, und mehrheitlich unkenntlich gemacht. Es wird klar: nicht die Information der Texte steht im Vordergrund, sondern deren Form. Die "Dechiffrierung" wird dem Betrachter anheimgestellt.

Ich erhielt vom Museum die Genehmigung, die Fotos, die ich in der Ausstellung machen durfte, für meinen Blogbeitrag zu verwenden. Leider waren etliche der Werke hinter Glas. Die Spiegelungen verunmöglichten so gute Fotos.

Die vier KünstlerInnen sind  Mitglied des Vereins Bildende Kunst (VBK), der durchschnittlich einmal pro Jahr die Gelegenhet bekommt, im Dreiländermusem auszstellen. Sie zeigen uns eindrücklich, wie viefältig die Schrift als künstlerische Ausdrucksform eingesetzt werden kann


Sigrid Artmann

Die Arbeiten der in Ludwigsburg beheimateten Künstlerin erinnern an Graffitis. Die doppeldeutigen Titel evozieren neue, überraschende Betrachtungsweisen. Die Arbeiten erhalten so eine neue Bedeutung out of the box.

IAM, Tusche, Gouache auf Claybord, 40 x 60 cm

penetrieren, Diptychon,  Tusche, Acryl auf Holzkörper, 80 x 40 cm

per vers, Diptychon, Tusche, Acryl auf Holzkörper, 30 x 80 cm

extase, Collage, Tusche, Acryl auf Holzkörper, 61 x 118 cm

Thnk, Guache auf Hartschaumplatte,60 x 104 cm

words matter much, Collage, Gesso, Tusche auf Büttenpapier, 80 x 120 cm

Zeitraum, Tusche, Graphit auf Zeichenpapier, 61 x 50 cm

möglich, Tusche, Siebdruck auf Büttenpapier, 60 x 47 cm
Denise Lach

Für die im elsässischen Hüningen wohnhafte Künstlerin gibt es kein Material, auf dem man nicht Zeichen setzen könnte. Keramik, Papier, Stoff, Holz werden mittels Siebdruck, Hoch- und Tiefdruck, mit Tusche, Wachs und Acryl fantasievoll kalligrafisch verändert.

Vasque, Raku Schale, schamottierte und emaillierte Erde, Keramik mit Brigitte Long

(links):Roche, (recths): Craquelures, Fotografien, Chinatusche Aquarell, je 80 x 50 cm


La fanfare,  Stele, schamottierte und emaillierte Erde, Keramik mit Brigitte Long

Gestes écrits, Holzbox, 50 x 20 x 6 cm, Collage, China Tusche, Siebdruck, Hochdruck

Desiderata, Installation, 105 Holzboxen, 10 x 10 x 6 cm, auf Sockel, Originalkalligrafien, collage, China Tusche Acryl

Gestes rouges, 2 Holzboxen 20 x 20 x 6 cm, Collage, China Tusche, Tiefdruck, Wachs

Petite Stèle, Raku Objekt, schamottierte und emiallierte Erde, Keramik mit Brigitte Long

Blanc et noir, 2 Holzboxen, 40 x 15 x 6, Collage, China Tusche, Siebdruck
Plumage, Stoff, siebdruck mit Lucille Perrenoud, 240 x 80 cm (Ausschnitt)

Arno Dietsche

Arno Dietsche funktioniert konkrete Texte in eine codierte Computerschrift um und verwehrt so dem Betrachter den Inhalt des Dokuments.

Die 6 und die 8 träumen die 7, Pigmentdruck auf Bütten, 94 x 64 cm

Selbstbeschreibung à la Asia, Pigmentdruck auf Bütten,70 x 100 cm

Penelope im Atelier, Offsetdruck, 84 x 59,4 cm

Gautama versus Homer 1, Baumwolle, Cretonne, ca. 110 x 80 cm
Gautama versus Homer 1, Ausschnitt
Suburbia mit Lacan-Klebestreifen, Offsetplakat/Installation, 84 x 59,4 cm

N.O. Madsk

aus Hamburg kommt aus der Street Art. Als Basis benutzt er Fotos, hauptsächlich von Industriegeländen und Brachflächen, und bearbeitet sie. Darüber bringt er seine Zeichen an. So erhalten die Bilder eine dreidimensionende Wirkung. 

Kryptoscript VI, Fotodruck auf Aludibond, Acrylmarker

Kryptoscript V, Fotodruck auf Aludibond, Acrylmarker
Direkt auf die Wand angebrachte Zeichnung

Blicke in den Raum


Sie sehen hier vor dem Fenster  "Plumage" von Denise Lach in ganzer Länge
Diese Ausstellung im Dreiländermuseum ist noch bis 17. März 2019 zu sehen.
Basler Strasse 143, D-79540 Lörrach, Öffnungszeiten:  Di.-So. 11.00 - 18.00 Uhr
www.dreilaendermuseum.eu

Website des Vereins Bildende Kunst Lörrach e.V.: www.vbk.loerrach.de