Freitag, 19. Mai 2017

Quilts und Mehr




Und wieder ist es Zeit im „Gästeblog“ eine der Künstlerinnen von Teximus 2 vorzustellen. 

Heute gibt Ihnen Edith Bieri-Hanselmann Einblicke in ihren künstlerischen Werdegang.



Begonnen habe ich mit dem Quilten als Ausgleich zu meiner beruflichen Arbeit und den Aufgaben als Familienfrau. Ich lernte autodidaktisch, aus Büchern und Zeitschriften und bewegte mich damals im Bereich des ganz traditionellen Patchworks.



Mit der Zeit, als die Kinder grösser waren, besuchte ich Kurse bei verschiedenen Künstlerinnen im In- und Ausland. Jeder Kurs und auch jede Kursleiterin haben mich in meinem weiteren Werdegang beeinflusst und inspiriert.
Besonders prägend für mich waren die Workshops bei Nancy Crow.
 
desperate / verzweifelt (Color Improvisation 2)
Grosse Bedeutung für mich hatte die Mitarbeit im Vorstand und die Jahre als Präsidentin von „patCHquilt“  der Vereinigung Schweizer Quilter.
Das Textile hatte für mich schon immer einen hohen Stellenwert. Zuerst waren es das Stricken und Sticken, doch als ich dann eine eigene Nähmaschine hatte gab es für mich kein Halten mehr.

 
Wirbel - Swirls

In meinem Alltag entdecke ich oft spezielle Farbkombinationen, harmonische und „sich reibende“. Mit Stoffen, oft selbstgefärbten, und Fäden aus meiner „Sammlung“ gebe ich diesen Inspirationen einen Ausdruck.

 
Auf und davon (Teximus 2)

Die Vorurteile der Öffentlichkeit gegenüber textilen Werken sind gross.
Es braucht auf jeden Fall viel Selbstsicherheit und Überzeugung um Textilkunst auszustellen.
Darum verfolge ich keine „grossen Ziele“, meine Werke sollen einfach Freude machen.
 
Fury and Despair



Meine nächsten Austellungen sind:         im Mai: eine Ausstellung mit meiner Quiltgruppe
8413 Neftenbach, Mehrzweckhalle Auenrain, 26. - 28. Mai 2017, Fr 18-22h, Sa 14-22h, So 10.30-18h
                                                            im Juni: „die Unjurierte“ in Winterthur
8400 Winterthur, Eulachhallen, Wartstrasse 73, 17. - 25. Juni 2017, Mo-Fr 16-22 h/ Sa-So 10-18 h

 
Schalttafel
Mehr über mich und meine Arbeiten können Sie bei einem Besuch meiner Webseite erfahren. www.quiltsundmehr.blogspot.ch

Freitag, 12. Mai 2017

«Wenns am schönsten ist …»

von Grietje van der Veen

Ja, dann sollte man aufhören. Die letzten Kurse, die ich in April in meinem Atelier gegeben habe, waren tatsächlich ein sehr schönes Erlebnis. Die Teilnehmer beider Grüppchen harmonierten toll, hatten viel Spass zusammen und kreierten originelle Sachen. Im Shiborikurs kam gar Euphorie auf.

Ich zeige Ihnen hier einige Fotos von deren Experimenten. Dabei gilt zu bedenken, dass in meinen Kursen Techniken vermittelt werden/wurden und nicht kleine Werke von A bis Z gestaltet. Die angefangenen Werke sollten/könnten zuhause weiterbearbeitet werden.

Zuerst der Kurs "Oberflächen verändern"













Dann "Shibori"
















Mein definitiv letzter Kurs überhaupt wird der Wochenkurs in Samnaun sein. Dort gibt es noch freie Plätze.

Warum ich aufhöre, Kurse zu geben? Ich habe eines Tages gemerkt, dass ich in den letzten paar Jahren nur wenig Neues kreiert habe. Die Arbeiten für Teximus plus die Kurse – und nicht zu vergessen meine Familie - haben viel Zeit beansprucht. Die Beschäftigung mit Textilien fehlt mir

Im kommenden November werde ich an der SOFA (Sculpture Objects Functional Art and Design Fair) in Chicago http://www.sofaexpo.com/ einige meiner Werke zeigen, vertreten durch eine Galeristin. Es wäre also an der Zeit, neue Werke zu kreieren. Ideen hätte ich viele. Jetzt müssten sie nur noch umgesetzt werden. Die Galeristin hat mich beruhigt. Ich muss keine Objekte oder Skulpturen zeigen, meine Wandbilder sind ebenso willkommen.Ich werde sie bis zur Aussstellungen auf dem laufenden halten.

Mittwoch, 10. Mai 2017

Freitag, 5. Mai 2017

Entdeckungen!

von:
Gabi Mett

So, nun müssten wir mitten drin sein in unserem Abenteuer Bhutan!

Hier noch einmal ein kurzer Bericht zu einer Künstlerin, die ich vor langer Zeit entdeckt habe. Ich sah in einer Zeitschrift Fotos von handgenähten dreidimensionalen Stillleben und auch Portraits in Originalgröße. Das Material, aus dem die Träume genäht wurden: Organdi. Der Name der Künstlerin: Angélique Lefèvre. Ihre Arbeiten und ihre Arbeit wurden in diesem Artikel wie wie folgt beschrieben:

Nur schauen und staunen. Zum Berühren sind die unwirklich zarten Gebilde nicht gemacht. Plexiglas schützt sie vor jedem Luftzug, der Staub aufwirbeln könnte, vor jedem Atemzug des Betrachters. Die Objekte der Angélique Levèvre wigen nur ein paar Gramm, haben fast keine echte Substanz mehr, scheinen so schön und vergänglich wie Seifenblasen. Doch sie sind das Ergebnis monatelanger Detailarbeit. Angéliques Handwerkszeug, eine kaum 10 cm lange Schere eine Lupe, Nadeln, die so fein sind, dass sie schon gar nicht mehr in Massenproduktion hergestellt werden, sondern nur noch in England oder zufällig auf Flohmärkten zu finden sind. Dazu noch ein feine Zange mit der sie die Nadeln führt und natürlich ihr Stoff...1996 zeigt sie ihre Arbeiten zum ersten Mal in einer Gruppenausstellung der Pariser Galerie Mann.1997 hat sie schon vier Ausstellungen. 1998 fertigt sie für Hermès verschiedene Kelly-Bags als Deko für die Pariser Boutique.

Ihre Entwicklung als Künstlerin läßt sich auf ihrer Webseite sehr eindrucksvoll nachvollziehen.
Die Fotos sind aus dem besagten Artikel, dessen Ursprung ich leider nicht mehr zurückverfolgen kann.

 
 
Das ist alles genäht und gestickt!
 
 
 
 
 
 
 


Mittwoch, 3. Mai 2017

Freitag, 28. April 2017

Yangka

von Judith Mundwiler

Wenn Sie heute den Blog lesen, beginnt bei uns in der Schule bei Thimphu unser Unterricht.
Ich habe Ihnen hier einen Film zum anschauen. Im Film wird der Junge Yangka vorgestellt. Er geht in der Choki Traditional Art School zur Schule. Hier sind im Moment Gabi und ich am unterrichten. Sie sehen hier auch ab und zu die Schulleiterin Sonam. Bei ihr sind wir diese vier Wochen nun zu Gast.
Und vielleicht lerne ich ja Yangka persönlich kennen, wenn er nicht schon als grosser Malmeister für die Regierung arbeitet.
Lesen sie dazu auch sein Interview:
Steckbrief von Yangka HIER



Und HIER geht es zum Film über den aufgeweckten Jungen.

Yangka zu Besuch im Tempel. HIER

Ich wünsche Ihnen eine spannende Reise durch die farbenfrohe Bilderwelt!

Mittwoch, 26. April 2017